Hunde,  Persönlich

Meine Hunde

Varys

Ich bin mit Hunden aufgewachsen, wir hatten früher Foxterrier, meine Eltern dann später auch andere Rassen. Da ich aber im Einzelhandel gearbeitet habe, war ein eigener Hund lange nicht möglich. 2015, mit 35, bekam ich meinen ersten eigenen Hund, meinen Chihuahua Varys. Er ist ein kleiner süßer Kerl, der überaus lernwillig und sehr instinktsicher ist. Er möchte am liebsten überall dabei sein und durch seine Größe ist er natürlich auch gut „mitnehmbar“. In Cafes bekommen wir öfter die Frage: „Ist das ein Chihuahua?“ zu hören. Wenn ich dann sage: „Ja“, kommt immer verwundert: „Der ist aber ruhig.“ Ja, auch kleine Hunde können lernen in der Öffentlichkeit zu entspannen, wenn man sie nicht völlig verwöhnt und verhätschelt und ihnen im Welpenalter möglichst viel zeigt. Er darf auf seinen eigenen vier Beinen laufen und geht gerne auch längere Spaziergänge mit ohne groß aus der Puste zu kommen. Ich klickere außerdem mit ihm, da er sehr verfressen ist und so wunderbar Kunststücke lernt. Am liebsten kuschelt er aber auf dem Schoß oder macht mit mir auf der Couch ein Mittagsschläfchen. Dabei liegt er meist in meiner Armbeuge oder eng unter der Decke an mich geschmiegt. Er hat mich von kleinen Hunden überzeugt und alleine der „mal eben auf den Arm nehmen und kuscheln“-Faktor ist großartig, sodass ich mal behaupte, dass ich mir immer einen kleinen Hund als „Bei“-Hund dazu holen werde.

Nuka (aus unserem B-Wurf), sein Vater Merlin und unsere Yalla.

Silken Windsprites

2014 habe ich zusammen mit meiner Mutter überlegt, dass es doch wirklich schön wäre, wenn wir unsere gemeinsame Liebe zu Hunden mit dem Aufbau einer Hundezucht krönen würden. Und ja, uns war damals auch schon bewusst, dass „man“ das eigentlich so nicht macht. Der normale Weg ist, sich in einer Rasse zu verlieben, ein oder zwei Hunde dieser Rasse zu haben und dann zu überlegen ob man mit diesen Exemplaren nicht züchten will. Wir haben es andersrum gemacht, mussten uns deswegen auch bei den anderen Züchtern erst beweisen und haben es nicht bereut. Am Anfang stand die Frage „Welche Rasse?“. Cavaliere (aktuelle „Bei“-Hunde meiner Eltern) und Chihuahuas schieden schnell aus, weil einfach zu krankheitsanfällig und für Züchter-Neulinge viel zu aufwendig. Foxterrier, so wunderschön sie sind, waren uns zu rebellisch. Wir landeten recht schnell bei Windhunden, meine Eltern hatten zu der Zeit noch einen Galgo und Whippets fanden wir alle immer schon toll. Und dann waren die Pläne für die Whippets schon recht weit bis meine Schwester durch Zufall „langhaarige“ Whippets getroffen hat bei meinem Spaßrennen mit ihrem Whippetmischling. Meine Mutter und ich schauten uns die Hunde über Google an und waren sofort verliebt. Wunderschöne zarte Wesen, eine Mischung aus Elfe und Kobold, so sahen sie aus. Und züchterisch natürlich hoch interessant, im Gegensatz zum Whippet, weil es eine sehr seltene Rasse ist, der man seinen Stempel aufdrücken und die man noch mitformen kann. Meine Eltern bekamen dann durch großes Glück im selben Jahr noch eine Hündin aus Dänemark, Soulmate Silkenwind Agnes, gerufen Yalla. Während das hübsche Mädel heranwuchs, haben meine Mum und ich alle notwendigen Seminare besucht und Regularien erfüllt (Zwingernamenregistrierung, Umbaumaßnahmen, Zuchtstättenabnahme usw), weil für uns klar war, dass wir mit offiziellen Papieren züchten wollen. So bekommen unsere Welpen alle Papiere vom DWZRV, dem Deutschen Windhund Zucht- und Rennverein. Und Anfang 2017 war es soweit: unser A-Wurf unter dem Zuchtnamen „Sternenläufer“ erblickte das Licht der Welt!

Arty und Little Joe

Sternenläufer Artemis

Wir hatten beschlossen, dass wir unsere Welpen immer nach Sternen und Göttern benennen. Da es für mich klar war, dass ich ein Mädel aus dem A-Wurf behalte, war der Name Artemis gesetzt. Windhund und Göttin der Jagd, passt doch 🙂 Arty, wie ich sie rufe, hat sich sehr schnell bei ihren vier Brüdern durchgesetzt und war immer vorne mit dabei. Es war eine besondere Freude, den eigenen Hund wirklich von der Geburt an aufwachsen zu sehen und als ich sie endlich zu mir nach Hause holen konnte, war die Begeisterung groß. Sie ist eine wunderschöne Hündin, die auch den Richtern auf Ausstellungen immer sehr gefällt. Sie ist 2018 Deutscher Jugend-Champion im DWZRV geworden ebenso wie einer ihrer Brüder, worauf meine Mum und ich sehr stolz sind.

Artemis

Sie ist immer noch neugierig und tollpatschig, was aber gut zu mir passt, da auch ich gerne mal vor Tische laufe oder mir Sachen aus der Hand fallen. Außerdem ist sie eine totale Kuschelmaus, die sich auch an total fremde Menschen sofort anschmiegt. Wir machen aktuell mit ihr Hasenzugtraining, damit sie auch beim Windhundsport, Rennen oder Coursing, laufen darf. Im Moment will sie auf der Bahn eher mit dem Hasen spielen als ihn zu jagen, aber das kommt noch. Ihr erster Wurf ist Mitte 2019 geplant mit dem Deckrüden meiner Schwester.

Arty

 

Wenn ihr mehr über die Rasse Silken Windsprite und über unsere Zucht erfahren wollt, könnt ihr gerne unsere Homepage www.sternenlaeufer-silken-windsprites.de besuchen. Wir freuen uns über jeden, den wir mit dem „Silken-Virus“ infizieren können!

 

Zusätzlich zu meinen beiden Hunden habe ich noch zwei Ragdoll Katzen und halte in einem eigenen Zimmer Schlangen, Vogelspinnen und Fische. Außerdem haben wir einen Teich voller Molche, über deren wachsenden Familienclan ich mich jedes Jahr freue.

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